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P E L Z

 

Hat jemand nicht 101 Dalmatiner gesehen? Die süßen Hündchen die zum Mantel gemacht werden sollen? Jeder verabscheut Cruela und ihr Pelze, und doch sind Pelze sehr beliebt. Das Fell anderer Tiere zu tragen ist modern.

Angefangen hat Pelztragen eigentlich mit dem Auftreten des Menschen. Wenn es kalt war mussten sie sich wärmen. Also haben sie gelernt die Felle und Häute ihrer Nahrung zu verarbeiten. Auch die Indianer verarbeiten noch heute die Felle und Häute ihrer Beute. Heute gibt es aber  viele andere Stoffe, man muss nicht mehr auf Tier zurückgreifen.

Fallenfang

Nutztierfelle

Superfüchse

Fantasienamen

Leder,Wolle,Seide,Daunen

Känguru

QueenGuards

 China

 

 

Heute jedoch werden die Tiere gezüchtet, mit billigsten Mitteln gefangen gehalten und dann wird ihnen das Fell über die Ohren gezogen, nur weil es schick ist! Die billigsten Methoden sind nie die freundlichsten. Alle Tiere müssen leiden. Ob Nerze, Füchse, Nutrias, Robben oder andere Pelztiere, jeden ereilt dasselbe Schicksal. Leben in engen Gitterkäfigen. Im Sommer in der Hitze fast verendend, im Winter erfrierend sind die Drahtgitter unter ihren Pfoten.  Oft begehen die gestreßten Tiere Kannibalismus. Keine Wunde wird versorgt. Da erscheint der Tod durch Genickbruch, Stromstoß oder Gas als Erlösung.

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Fallenfang

 >> Tiere in Tellereisen <<

 

Eine sehr grausame Methode an Wildtierfälle heran zukommen ist der Fallenfang. Dieser ist so grausam, dass diese Methode Eu-weit seit 1995 verboten wurde. Dabei werden den Tieren die Knochen gebrochen, aber der Pelz wird nicht beschädigt. Die Tiere müssen oft tagelang warten bis der Fallensteller kommt und sie tötet. Oft werden auch Haustiere Opfer dieser Methode. Trotzdem werden 15 - 30 % der Tiere so gefangen.

 

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>>Nutztierfelle<<

Die Kürschnerindustrie versucht uns Leuten einzuhämmern, das Pelze von Nutztieren (Kaninchen, Schafe,...) natürlich ist. Doch die Wahrheit ist, das diese Tiere genauso schrecklich gehalten werden wir andere. In Käfigen, verzweifelt und ängstlich. Abgesehen sind sowieso 90 % der Pelze von Wildtieren.

Kaninchenfelle kommen großteils aus China und der Slowakei. Dort werden sie in engen Käfigen aus Drahtgittern (ähnlich Legebatterien) gemästet, bis sie durch einen Schlag auf den Kopf oder Genick getötet werden. Oft werden sie auch kopfüber in ein elektrisches Wasserbad gehängt worauf mittels Schnitt eines automatischen Messers das Ausbluten folgt.

 

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 Auch Schafe werden ausgebeutet. Ein berühmter Schafspelz ist der des Karakul-Schafes. Dieser wird meist unter der Bezeichnung Persianer oder Breitschwanz vermarktet. Persianer ist das Fell von 1 bis 2 Tagen alten Lämmchen.

Breitschwanz ist das Fell ungeborener Lämmer. Tage vor der Geburt wird dem (meist) unbetäubten Schaf der Kopf abgeschnitten, es wird gehäutet und aufgehängt. Dann wird der Embryo aus dem Mutterleib geschnitten und gehäutet. Die Pelzlobby versucht immer wieder diese barbarische Methode als natürliche Fehlgeburt zu bezeichnen, doch es gibt viele Beweise die dagegen sprechen (v.a. Filmmaterial).

 

 

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P>Superfüchse

P>>> Superfüchse <<

 

Bei den so genannten Superfüchsen handelt es sich um eine neue Qualzucht finnischer Pelzfarmer. Diese Füchse haben etwa doppelt soviel Fell wie normale Füchse. Dieses hängt ihnen in dicken Falten am Körper und im Gesicht. Als "Nebenerscheinung" dieses Zucht-"Erfolgs" können Superfüchse nur noch unter Schmerzen stehen und sich kaum noch bewegen.

 

 

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Für einen Pelzmantel leiden:

40 - 60 Nerze  

25 – 35 Sumpfbiber (Nutrias) 

15-20 Füchse

150 - 220 Chinchillas

15-20 Hunde

 

 

 

>> Fantasienamen <<

 

Auch gibt es viele Pelze, die wir Europäer (auch andere) nie tragen würden z.B. Katze, Hund. Doch für solche Menschen hat die Pelzindustrie Fantasienamen hervorgebracht. Hinter diesen Fantasienamen verbergen sich folgende Tiere:

 

Burunduck          Streifenhörnchen

Chinchilette         Kaninchen

Corsak-Fuchs     Haushund

Cypernkatze        Hauskatze

Dogaskin             Haushund

Feh                      Eichhörnchen

Finn-Racon         Haushund

Gaewolf              Haushund

Genotte               Hauskatze

Lipi                     Hauskatze

Lyrenkatze          Hauskatze

Marmotte           Waschbär

Marmola            Waschbär

Persianer             ungeborene Lämmer

River-Mink         Bisamratte

Sabaki                Haushund

Seefuchs             Haushund

Sobalsky            Eichhörnchen

Sobaski             Haushund

Telentka             Eichhörnchen

Wildhund            Haushund

Wolf von Asien     Schäferhund

Wombat             Koalabär

Zobelkanin         Hamster

 

Oft wissen nicht ein Mal Fachleute, welchen Pelz sie da verkaufen. Angst macht nur, dass jedes Accesoira und Verbrämungen aus Hunde- oder Katzenfellen sein können.

 

 

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China

 

>> China <<

 

Besonders erschreckend sind auch die Undercover Berichte aus China. Es gibt dort keine gesetzlichen Regelungen für Pelztierfarmen -Farmer können Tiere aufziehen und schlachten, wie es ihnen beliebt, was die Tiere dabei fühlen ist egal. Füchse, Nerze, Kaninchen und andere Tiere verbringen ihr kurzes elendiges Leben sich endlos hin- und herbewegend und kälteklappernd in Drahtkäfigen im Freien zu, bei jedem Wetter, bei Regengüssen, frostkalten Nächten und sengender Gluthitze. Muttertiere,zum Wahnsinn getrieben von der groben Handhabung und der intensiven Enge und sich nirgends verstecken können, um zu gebären, töten ihre Babies häufig direkt nach der Geburt. Krankheiten und Verletzungen sind an der Tagesordnung, und Tiere, die unter einer von Angst ausgelösten Psychose leiden, kauen an ihren eigenen Gliedmaßen und werfen sich immer wieder gegen ihre Käfigstangen. (Ähnlich Verhältnisse herrschen auch bei den Pelzfarmen in Europa...)

 

 © Swiss Animal Protection EAST International

 

 Bevor man sie häutet, schleift man die Tiere aus ihren Käfigen und wirft sie zu Boden. Die Arbeiter knüppeln sie mit Metallrohren oder knallen sie mit Gewalt gegen harte Gegenstände, was zu Knochenbrüchen und Krämpfen führt, aber nicht immer zum sofortigen Tod. Und die Tiere müssen hilflos mit ansehen, wie die Arbeiter sich in der Reihe vorarbeiten.viele Tiere noch am Leben sind und verzweifelt kämpfen, während Arbeiter sie auf den Rücken schmeißen oder an den Beinen oder Schwänzen aufhängen, um sie zu häuten. Wenn Arbeiter auf diesen Farmen den ersten Schnitt durch die Haut machen und den Pelz vom ersten Bein des Tieres abziehen, tritt das andere Bein noch um sich und windet sich. Arbeiter treten den Tieren, die sich zu sehr wehren, um einen sauberen Schnitt möglich zu machen auf den Hals oder auf den Kopf. Wenn die Haut schließlich den Tieren über den Kopf abgezogen wird, werden ihre nackten, blutenden Körper auf die Stapel all der anderen Leidensgenossen vor ihnen geworfen. Einige sind noch immer am Leben, atmen in kurzen Stößen und zwinkern langsam. Das Herz von einigen Tieren schlägt noch ganze fünf bis 10 Minuten lang, nachdem sie gehäutet wurden.
Bedenken sie eines, man kann nie wissen woher der Pelz kommt.

 

 © Swiss Animal Protection EAST International

 

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In vielen Ländern sind Pelzfarmen bereits verboten (z.B. Österreich, Schweiz, England Wales und Schottland). In Schweden und Holland sind nur mehr Nerzfarmen erlaubt. In Italien wurde auch in Pelzfarmverbot erlassen, jedoch mit zehnjähriger Übergangsfrist. Immer mehr Länder verbieten dieses Unrecht an Tieren!

 

Wir können Organisationen die sich gegen Pelzfirmen organisieren  unterstützen mit Spenden. Wir können keinen Pelz kaufen, auch nicht wenn es sich nur um Verbrämung oder Kragen handelt. Mit jedem Pelz musste mind. ein Tier leiden. Wir sollten viele Menschen über das Unrecht an den Tieren aufklären. Oder sich bei Kaufhäusern, die Pelz in ihrem Sortiment führen, beschweren.

 

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Leder,Wolle,Seide,Daunen

Auch Leder ist nicht ein Abfallprodukt, das bei der Schlachtung entsteht, nein manche Tiere werden extra dafür qual gezüchtet, andere nur wegen ihres Leders getötet, auch gibt es bestimmt viele Menschen die Krokodile oder Schlangen essen? Und was heißt hier Nebenprodukt? Wenn man dieses Wort hört könnte man meinen es sei ganz natürlich durch eine allgemeine Aktion entstanden. Doch wissen Sie was sie mit diesem Wort "Nebenprodukt" eigentlich umschreiben? Das ganze Leid, das entsteht? Haben Sie sich schon einmal gefragt WAS Sie unterstützen mit Ihren Ledersitzen? Das Leder muss geboren werden und da die Milchkühe neben ihrem Angebundensein und Zwangsmelken auch einmal schwanger sein und gebären müssen, trifft sich das ja gut. Die Kälber sind nützliche "Nebenprodukte". Sie werden zu Milchkühen, Zuchtexemplaren oder einfach gemästet. In der Mast werden sie schnell mit Antibiotika vollgestopft, mit Nahrung zugeschüttet und gleich als Kalb oder später als Rind ermordet. Da man ja das Fleisch frisst, die Knochen zermahlt und verfüttert muss man doch auch die Haut verwenden, oder? Und da das Leder noch so gesund ist, da es ja lauter Antibiotika und Chemikalien enthält, tun wir obendreinn noch etwas für unsere Gesundheit!

 

 syn

Wer schläft nicht gern in Daunen und Federn, doch wissen Sie, was für ein Leid mit ihrem warmen Gefühl verbunden sind? Die Gänse leben mit bis zu 5000 Individuen zusammen. Sie sind kahl bis auf den Kopf, Hals und die Flügel. Sie frieren, haben blutige Stellen auf dem nackten Körper, sie bewegen sich kaum, schauen stumpf aus trüben Augen. Wir sehen die Leichen des heutigen Morgens am Rand liegen, das versteht man unter Lebendrupf. Das Rupfen ist ungefähr so zu empfinden wie das Ausreissen der Haare, nicht das schneiden. Dabei werden oft ganze Hautstücke mit herausgerissen. Manchmal wird das dann an der Leich wieder zusammengenäht damit der verbrauche einen schönen Gänsebraten vor sich liegen hat. Mancherorts werden Gänse dreimal in ihrem Leben gerupft und natürlich nicht von Hand, wenn der Mensch doch Maschinen erfinden kann! Es ist egal das die Maschinen einen Höällen Lärm machen der das Geschrei der todesängstlichen Gänse übertönt. Man braucht nur 2 Menschen die die Maschine bedienen damit man rund 2000 Gänse entrupfen kann.  

Die Rupfmaschinen sind riesige selbstabsaugende Ventilatoren, wobei die Rotorblätter hinter einem großen Drahtgewebe rotieren. Die Menschen halten die Gänse zuerst an den Flügeln, dann an einem Flügel und einem Bein usw. fest

und drücken das Tier an das Drahtgewebe. Dieser Vorgang wird ein paarmal  wiederholt. Die Tiere sind dann vor Schock gelähmt und nicht mehr wiederzu erkennen. Dann wartet man ein paar Monate bis die Federn nachgewachsen sind wiederholt diee Prozedur noch einmal oder noch ein drittes mal bevor man wartet, sie schlachtet und nocheinmal rupft. Das bedeutet, dass jeder Vogel, dessen Federn später als artgerecht empfunden werden nur weil sie von einem totem Tier kommen, vorher schon gequält wurde. wer gibt unsereinem das recht den vogel zu töten um ihn zu fressen und damit wir in seinen federn schlafen können? Das klingt ja genauso krank wie: Unsere Pelzmäntel kommen schon von vorher ermordeten Tiere . Ja jeder Nerz, Nutria... stirb vorher! Egal ob jetzt durch vergasung, stromschlag, Genickbruch, Fallenfang oder vom Schlachter! alle tiere (auch die Gänse) wachsen unter qualvollen bedingungen auf! leben zu hunderten zusammen, werden mit nahrung gefüttert, welche sie möglichst schnell auf ihr Schlachtgewicht bringt.

 

 

 unbekannt

 

 unbekannt

 

Beim Schären von Schafwolle sind Schfe enormen Stressituationen ausgesetzt bis sie dann wieder in ihre nicht artgerechte Haltung zurückkehren können. Australische Farmer verstümmeln die Lämmerin einer Prozedur, die als “Mulesing” bezeichnet wird. Natürlich ohne Schmerzmittel, den Schafe fühlen ja nichts und ausßerdem wäre das viel zu teuer.... Beim Mulesing werden den Tieren in dem Versuch, einen Fliegenbefall zu verhindern, auf bizarre Weise an den Beinen arretiert und riesige Hautfetzen vom Hintern geschnitten. Bei nachlassender Wollausbeute werden Millionen australischer Schafe entsorgt , indem man sie tausende Kilometer auf mehrgeschossigen Offendeck-Frachtern, dem Wetter schutzlos ausgesetzt, in den Nahen Osten und nach Nordafrika verschifft, wo man ihnen bei vollem Bewusstsein die Kehle aufschlitzt.

Viele kranke und verletzte Schafe, die lediglich als Fracht behandelt werden, wirft man kurzerhand über Bord oder man zerschreddert sie bei lebendigem Leibe in fleischwolfähnlichen Maschinen.
Und Schafe hätten es doch auch gern warm, oder?

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Seide, so teuer sie auch gehandelt wird, ist sie doch nur der Speichel von Seidenraupen die beim lebendigen Leibe gekocht werden.

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Känguru

 

 

Känguruhs

 

Hab ihr gewusst, dass auch Känguruhs für Modezwecke sterben müssen? Doch es stimmt. Die Tiere werden mit dem Jeep gejagt, geblendet und dann entweder verladen und später getötet oder gleich vor Ort und Stelle mit Knüppeln zusammengeschlagen. Hauptsächlich gibt es einen großen Känguruhfellabnähmer, ohne den dieser grausamer Zweig zusammenbrechen würde: ADIDAS

 

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QueenGuards

 

 

 

Queen Guards

 

Für nur eine Kopfbedeckung wird der gesamte Pelz eines oder sogar zweier Bären benötigt. Die Schwarzbären werden in Kanada gejagt, ihre Häute werden dann nach Großbritannien geliefert. Bestandsregulierung klingt nur besser als einfache Abschlachtung. Die Grenadier Guards können nicht als Symbol für die britische Zivilisation angesehen werden, so lange ihre Insignien aus der Abschlachtung unschuldiger Tiere stammen. Statt dieses schändliche Töten finanziell zu unterstützen, sollte Großbritannien ein mitfühlendes Beispiel geben und eine humane und fortschrittliche Alternative finden.

 

 

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Copyright by Katharina Paul

 

 

 

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