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JAGD

Jagd

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Jagd

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Die Kinder besuchen ihren Onkel. Der Onkel ist hobbymäßig Jäger und an jeder freien Stelle seines Hauses hängen die Köpfe oder als ganzer ausgestopften Beute. Große Felle zieren seinen Fußboden. Die Kinder sind sehr neugierig und wollen alles über Onkels Jagdausflüge erfahren. Dieser fängt an vom langen Suchen durch dunkle Wälder, vom wilden Bären der ihn angegriffen hat, dem großen Hirsch der mit einem Schuss am Boden lag und so weiter.

Aber stimmt das alles? Die Wahrheit ist, dass Menschen nur aus Spaß Tiere töten und sie dann in ihr Haus bringen. Und dafür werden sie geehrt. Jeder etwas Adelige macht bei den Jagden mit. Sie schießen die Tiere tot nehmen Geweih, Hauer oder was auch immer und genießen ihren vorher vorbereitetes Mahl. Den Blattschuss, also den sofortigen Tod eines angeschossenen Tieres gibt es in der Praxis nicht. Einerseits kommen die Jäger in den meisten Fällen nicht nahe genug an ihre Opfer heran um auch so gut zu treffen, andererseits streuen Schrotladungen z.B. schon gute 4 m nach 50 m Flugdistanz. Angeschossene Tiere, die zunächst entkommen und dann elendiglich verenden, sind somit der Normalzustand. Oft wird sogar empfohlen zu warten bevor man das Tier sucht, da dieses, vor allem beim Raubwild – z.B. Marder, Füchse - und Wildschwein, den Jäger angreifen kann. Die Jäger schießen aber auch schwangere Individuen und Mütter mit ihren Kindern.

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Es gibt auch heute noch die Fallenjagd mit Quetschfallen, bei denen die Opfer zwischen zwei Eisenbügeln mit 180 kg Druckkraft zerquetscht werden, oder Prügelfallen, bei denen Gewichte auf das ahnungslose Opfer herunterstürzen. Oft geraten die Tiere mit Extremitäten oder nicht-lebenswichtigen Körperteilen in die Fallen, und müssen dann fürchterlich verstümmelt an Ort und Stelle unter unsäglichen Qualen ausharren, bis die Jäger wieder vorbeikommen und ihnen "gnädigerweise" den Gnadenschuss verpassen bzw. sie einfach erschlagen oder aufstechen. Oft werden auch Haustiere Opfer dieser, wie eigentlich bei jeder,  Methode. Auch die lebenden Köder erleiden schreckliche Qualen und bei Giftködern dauert das sterben ewig.

 Iris Berger

 

Jagdhunde werden gezielt, oft sogar am lebenden Subjekt, auf Schärfe abgerichtet, um so genanntes "Raubwild" (z.B. Marder oder Fuchs) bzw. "Raubzeug" (z.B. Hauskatzen) tot zubeißen. Aber auch verletzte Paarhufer soll der Jagdhund angreifen und womöglich töten. Bei der Baujagd werden gewisse Jagdhunde in den Bau von Füchsen oder Dachsen gelassen, damit sie dort ihre Opfer stellen und in einen Kampf auf Leben und Tod verwickeln. Die Jäger graben derweil in die Richtung des Kampfeslärms, um nach Möglichkeit das in den Jagdhund verbissene Wildtier zu greifen, zu erschlagen oder zu erschießen. Immerhin sterben auf diese Weise rund 6.000 Dachse und eine unbekannte Anzahl von Füchsen jährlich – und auch nicht wenige Jagdhunde.

In Spanien geht es den Jagdhunden bicht besser als der Beute. Am Ende der Jagdsaison werden die Tiere getötet, da es billiger ist sich einen neuen Hund zu kaufen, als einen zu pflegen. Die Hunde werden einfach aufgehängt und sterben nach eingen Stunden oder sie werden angehängt und verhungern. Man hat diese sehr grausmae Methode nun etwas verbessert: Nun werden die Hunde, nach dem Vorbild der Engländer in einer Hetzjagd erschossen.

 

 pais

 

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 found of greyhounds in need

 

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Eine Schliefanlage ahmt künstlich einen "Fuchsbau" nach und dient der "Ausbildung" von "Jagdhunden". An einer Seite wird der gefangengehaltene Fuchs in das Röhrensystem gesperrt. Ein Schieber trennt Fuchs und Hund, der ihn dort aufstöbert und ihn laut bellend bedrängt.

 

 

 Quelle maqi - maqi.de

 

 Quelle maqi - maqi.de

 

Die Fasane werden oft in großen Volieren zu tausenden gezüchtet. Oft werden ihnen so genannte Blinker, das sind kleine Plastikplättchen, durch den Schnabel gebohrt um ihnen die Möglichkeit zu nehmen, die auf Grund der engen Haltungsform hervorgerufenen Aggressionen aneinander auszuleben. 2 - 4 Wochen vor Jagdbeginn werden die völlig lebensunfähigen und unerfahrenen Fasane aus der Massentierhaltung in die Freiheit gelassen um das Jagdglück zu erhöhen, natürlich muss vorher die lokale Fuchspopulation ausgerottet werden da sie ja sonst noch weniger Chance aufs Überleben haben.

 maqi

 maqi

Es gibt auch Schießplätze, an denen in gewisser Entfernung Käfige stehen, aus denen die Fasane durch Seilzug einzeln ins Freie gelassen werden können, damit die Jäger lebende Zielscheiben haben.

Die Treibjagd verursacht noch größere Stresssituationen. Dabei werden unzählige Tiere zusammengetrieben, über lange Strecken gejagt und schlussendlich getötet. Bei der Beizjagd wird gezielt ein Kampf zwischen Jäger und Beute hervorgerufen.

In verschiedensten Gegenden  gibt es auch noch die Gatterjagd, bei der die Tiere in Gefangenschaft gehalten und gefüttert werden, um dann gegen gutes Geld den Hobby-Jägern zur Verfügung zu stehen. Die Opfer werden innerhalb der Gatter getrieben und beschossen. Für die Verbreitung der Gatterjagd gibt es keine verlässlichen Daten, weil selbst der Jägerschaft die "Unehrenhaftigkeit" dieser Jagdart zu unangenehm ist, als dass sie sich ohne Anlass öffentlich dazu bekennen würde.

                                                                   iris berger

Einen großen  Nachteil der Jagd ziehen die Wanderer. Sie sind diejenigen, die die Natur am meisten nützen. Da sich jedoch auch die Jäger bereits von der Anwesenheit gestört fühlen, so dass sie auf illegale Weise die Wanderer aus ihrem Jagdrevier vertreiben. Da die Tiere durch die Jagd auch viel scheuer werden, fällt die Tierbeobachtung noch schwerer. In Nationalparks ist ein Jagdverbot vorgeschrieben, doch auf Grund des Widerstandes der Jägerschaft ist es in keinem Nationalpark Österreichs, außer Nationalpark Neusiedlersee See/Seewinkel, so weit gekommen.

 

                                                                      iris berger

Doch die Jagd schädigt auch die Ökologie. Sie verändert das natürliche Verhalten und das soziale Zusammenleben von Tieren in äußerst negativen Weise, was für das Individuum unnatürliche Stresssituationen nach sich zieh (z.B. hohe Wilddichte, mehr weibliche als männliche Tiere, keine alten weise Tiere, die die Anderen führen könnte, frühere Geschlechtsreife, höherer Wildverbiss). Zusätzlich drängt die Jagd Tiere in artuntypische Verhaltensweisen (z.B. Nachtaktivität). Sie setzt die natürliche Selektion außer Kraft, durch Raubwildabschuss und Hege (= Zufütterung, medizinische Betreuung). Jagd - bes. auf Füchse - begünstigt die Ausbreitung der Tollwut, indem durch vakant werden von Revieren der geschossene Fuchs die Migration tollwutkranker Füchse gefördert wird. Die unnatürliche Selektions- und Gegulationsmechanismen zieht eine zwangsläufige Falschauslese nach sich (große Trophäen). Außerdem trägt die Jagd zur Ausrottung bzw. Gefährdung der Tiere bei. Durch 400 Tonnen Blei in Form von Schrotkugeln trägt die Jagd zur Vergiftung der Umwelt bei.

Die Hege degradiert die Natur für die künstliche Zucht unnatürlich hoher, menschenabhängiger Reh-, Hirsch-, Fasan-, und Wildschweinbestände. Die Hege führt aufgrund ihrer Ausrichtung auf jagdbare Arten zur Verdrängung nicht jagdbarer Arten. Durch die Einbürgerung faunafremder Arten zur Jagd (z.B. Fasan) führt die Hege zur Verdrängunung einheimischer Arten. (z.B. Birkhuhn)

                                 

 

                                                           vgt

Die Jäger verteidigen sich mit Argumenten wie " Die Jagdlust ist legitim", "Die Jagd ist natürlich", Die Jagd ist die Ernte der Natur" oder "Die Jagd ist ein Urtrieb". Doch sollten wir das Ausleben der Tötungslust wirklich erlauben? Ist es natürlich mit Gewehr, Zielfernrohr, Nachtsichtgerät und Auto zu töten? Tiere sind keine Feldfrüchte, sie können ebenfalls leiden und haben eine Persönlichkeit. Verspüren eifrige Heidelbeerpflücker einen Jagdtrieb wenn sie ein Reh sehen?

                                                                            iris berger

Viele Jäger sagen, dass eigentlich nur bei Paarhufern wie Rothirsch, Reh, Gämse und Wildschwein- Bestandkontrolle wichtig ist, und bei anderen Tieren – wie Marder, Fasane, Füchse – völlig unnötig, da sich der Bestand von selber regelt. Aber Versuche in Nationalparks erwiesen, dass man selbst bei Paarhuftieren nicht den Bestand regeln muss. Die Tiere werden nur immer zu viel gefüttert. Würde man die Zufütterung einstellen, würde sich der Bestand von selbst regulieren.

Das zeigt, dass die Jagd völlig unnötig ist!

 

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Robbenjagd

 

 brother of wolf

Robbenjagd

Robben haben seit jeher unter den Nachstellungen des Menschen gelitten. Kaum eine Robbenart blieb verschont. Nicht nur Küstenbewohner machten Jagd auf die Tiere, um den Bedarf an Speck, Fleisch, Häuten und Fellen zu decken. Die Genitalien der Bullen werden auch heute noch von Männern gewisser asiatischer Länder als Aphrodisiakum verwendet. Bei den riesigen Massenansammlungen während der Paarungs- und Aufzuchtzeit werden sie von kommerziellen Jägern aufgesucht und auf grausame Weise abgeschlachtet. Die Männer schlagen mit einer Art Beil auf die Köpfe ein, bis diese nicht mehr weiter kommen. Sie können sich nicht wehren, da die jungen Robben nicht fliehen können und zu sanftmütig sind. Sattelrobben werden im zarten Alter von 2 Wochen bejagt, nachdem sie ihren ersten Fellwechsel hinter sich hatten. Die Männer gehen weiter zur nächsten. Am Ende werden viele noch lebendig gehäutet.

 

 ifaw

 brother of wolf

Begründet wird dies damit, dass die Robben den Fischern die Fischbestände wegessen. Doch solche Aussagen sollen nur vom jahrzehntelangen Raubbau durch den Menschen ablenken. Denn nur ein Bruchteil ihrer Nahrung betrifft Fischarten, die auch für den menschlichen Konsum geeignet sind. Für die arbeitslosen Fischer soll so eine andere Einnahmequelle geschafft werden. Und außerdem muss die Tradition eingehalten werden. Wirtschaftlich betrachtet bringt die Robbenjagd aber so gut wie keinen Gewinn. Die Robbenbestände nehmen durch die Jagd nur stetig zu, da es einfach zur schnelleren Vermehrung kommt. Wenn man ihre natürlichen Feinde ausrottet (Orcas), kommt es eben zur höheren Population, welche sichtrotzdem langsam reguliert. Trotz internationaler Proteste werden in einigen Ländern - wie Kanada, Namibia und Norwegen - Jahr für Jahr Hunderttausende von Robben verschiedenster Arten getötet.

www.peta.de

  brother of wolf

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Walfang

Wal- und Delphinfang

 delphinschutz

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Wale sind die größten Säugetiere der Welt. Sie sind sehr intelligent und sehr angepasst an das Meer. Jede Veränderung (Verschmutzung, Erwärmung der Meere...) merken sie sofort. Daher sind sie durch unsere Umweltverschmutzung stark gefährdet. Da Dauergifte (Gifte die sich nur sehr langsam oder garnicht abbauen lassen) ins Meer geleert werden, tragen auch die Wale Schaden davon - Krebs, Lungeninfektionen, Störung der Milchproduktion. Dazu werden sie noch gejagt. Jährlich rund 1400 Tiere. Wegen ihrer Zähne, Kosmetika oder Schmuck. Explosivharpunen sollen in den Tierkörper eindringen und alle lebenswichtigen Organe durch eine Exposion zerstören. Da man aber durch Bewegung nicht trifft, verfehlt man die wichtigen Organe und die Tiere führen einen langen Todeskampf. Oft werden die Familien auch mit Booten in Buchten getrieben. Ihnen werden Eisenhaken in die Haut gerammt und durch Seile um die Schwanzflossen angelandet und auf Lastwägen verladen. Viele überleben diese Prozedur und sterben erst nach dem Transport zum Schlachthof. Sie dienen als Fleischlieferant. Die Gifte schaden hier natürlich auch dem Menschen. Oder sie werden als Beifang an Bord geholt. Da die Tiere keine natürlichen Feinde haben, ist ihr Nervensystem auch nicht in der Lage, mittels Schock auf einen Angriff zu reagieren. Wale leiden deshalb bis zum Tod.

Eine Folge des Walfangs ist, dass sich die Walbestände sich nicht erholen.

 

 wspa

conservation society

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Fischerei 

Fischerei

Zwar können Fische Schmerzen und Leiden nicht immer auf eine Art und Weise ausdrücken, die Menschen leicht erkennen können, aber der gesunde Menschenverstand und eine kürzlich veröffentliche Studie sagen uns, dass Fische Schmerzen empfinden. Fische mögen nicht niedlich und knuddelig wie Welpen und Katzenjunge sein, doch sie erleiden und empfinden Schmerzen auf ziemlich gleiche Weise.

Fische leiden darunter, lebendig aufgespießt, umher geworfen, zerquetscht oder verstümmelt zu werden, und oft werden sie einem langsamen und schmerzvollen Tod durch Ersticken überlassen. Auch ein Hummer, der bei lebendigem Leibe ins siedende Wasser gelegt wird, fühlt bis zum Tod den Schmerz.

Zahllose Vögel und andere Tiere leiden und viele sterben an Verletzungen durch das Verschlucken von weggeworfenen Angelhaken und Bleigewichten oder Verfangen sich in Angelschnüren. Und in unseren Meeren erleiden Milliarden nicht erwünschter Fänge wie Meeresschildkröten, Delfine, Seevögel und Seehunde jedes Jahr einen grauenvollen Tod in Fischnetzen.

>> Kommerzieller Fischfang <<

 

Wie Staubsauger entfernen die Fabrik-Trawler in alarmierender Geschwindigkeit alles Leben aus den Meeren. 13 der 17 globalen Hauptfischereizonen sind erschöpft oder befinden sich im gravierenden Niedergang. Die anderen vier sind "überfischt" oder "leer gefischt".

 Quelle peta - www.peta.de

 

Die modernen kommerziellen Fischer benutzen riesige "Fabrik"-Trawler von der Größe von Fußballfeldern, hoch entwickelte elektronische Geräte und Satellitenkommunikation, um Fische aufzuspüren. (Große Betriebe setzen außerdem Flugzeuge oder Hubschrauber ein!) Riesige, manchmal kilometerlange Netze erstrecken sich über das Meer und schlucken alles und jeden, einschließlich Schildkröten und Seeschwalben.

Ein Netztyp ist das Beutelnetz, das wie ein Beutel zusammengezogen und geschlossen wird. Der Einsatz von Beutelnetzen zum Fang von Gelbflossentunen hatte wegen der Delfine, die sich zusammen mit den unter ihnen schwimmenden Tunfischen darin verstricken, einen Aufschrei der Öffentlichkeit zur Folge. Doch was ist mit den Tunfischen Sie haben zwar nicht das Lächeln von Flipper, aber auch sie leiden. Auch für die Tunfische ist Unterwassersprengstoff, der zum Treiben von Delfinen eingesetzt wird, eine Angst- und Schmerzquelle, und durch die Druckwellen aus Unterwasserdetonationen kann Fischen die Schwimmblase platzen.

Die Trawler ziehen gewaltige Netze durchs Wasser und zwingen auf ihrem Weg alle Fische in das geschlossene Netzende. Stundenlang werden die eingefangenen Fische zusammengequetscht und umhergestoßen, zusammen mit im Netz verfangenen Steinen und Schutt. Durch das fortdauernde Umherstürzen und –ziehen im Netz rieben die Fische aneinander und feilten sich gegenseitig ihre scharfen Schuppen ab.

Wenn sie aus der Tiefe hochgezogen werden, erleiden Fische eine qualvolle Druckverminderung. Oft zerreißt durch den enormen Innendruck ihre Schwimmblase, die Augen treten aus ihren Höhlen, und Speiseröhre und Magen werden ihnen aus dem Maul herausgepresst.

Kleinere Fische wie Flundern werden gewöhnlich auf zerhacktes Eis gekippt: Die meisten ersticken oder werden von den nachfolgenden Fischen zerquetscht. Größere Fische wie Dorsche und Schellfische taumeln auf das Deck. Augenzeuge William MacLeish beschreibt, wie der Fang sortiert wird: Die Crew spießt die Fische mit kurzen, mit Stacheln besetzten Stangen auf und wirft dabei Dorsche hierhin, Schellfische da hin, Gelbschwänze dorthin. Dann wird den Fischen Hals und Bauch aufgeschnitten. In der Zwischenzeit werden die nicht erwünschten Fische (der "Beifang"), die manchmal den Großteil des Fangs ausmachen, über Bord geworfen, oft mit Mistgabeln.

An jedem beliebigen Tag können die Fischer um die 64 000 km Treibnetze auf der pazifischen Hochsee und Ankernetze in Küstengewässern aussetzen.

Die beschwerten Plastiktreibnetze hängen wie Vorhänge herunter, üblicherweise bis in eine Tiefe von 9 Metern. Da sie die Netze nicht sehen können, schwimmen die Fische hinein. Wenn sie nicht kleiner sind als die Maschen, kommen sie nicht weiter hindurch als mit dem Kopf. Bei dem Versuch, sich zurückzuziehen, hält das Netz sie an Kiemen oder Flossen fest. Viele Fische kommen um; andere kämpfen so verzweifelt in den scharfen Maschen, dass sie verbluten.

Weil Treibnetze unbewacht sind, können die darin verfangenen Fische tagelang leiden. Einige kommerzielle Fischer harpunieren noch immer große, wertvolle Fische (etwa Schwertfische, Tunfische und Haie) oder fangen sie einzeln mit Haken. Große Fische werden mittels Langleinen gefangen, bei dem ein Schiff sage und schreibe 48 km Leine abspult, die mit Hunderttausenden von Köderhaken besetzt ist.

Und das ist noch nicht alles! Beim Abschlachten von Milliarden von Meerestieren versenken die Trawler außerdem ins Meer:

450 000 Plastikbehälter,

26 Millionen Kilogramm Verpackungsmaterial aus Plastik und

149 Millionen Kilogramm Plastikfischnetze.

 peta

>> Aquakulturen <<

 

Die Aquakultur (Fischzucht in kontrollierter Umgebung) ist zu einer Multi-Millionen-Dollar-Industrie geworden. Fast die Hälfte der heute konsumierten Lachse, 40 Prozent der Weichtiere und 65 Prozent der Süßwasserfische verbringen den Großteil ihres Lebens in Gefangenschaft. Das Nationale Fischerei Institut bezeichnet die Aquakultur als einen der am schnellsten wachsenden Lebensmittelproduktionssektoren der Welt.

 

 

 Quelle peta - www.peta.de


Ganz aus der Natur herausgenommen werden die auf Aquafarmen gezüchteten Fische in Stahlgebäuden in Tanks zusammengepfercht. Hightech-Massensysteme kontrollieren Futter, Licht und Wachstumsstimulation. Es werden Medikamente, Hormone und Gentechnik eingesetzt, um das Wachstum zu beschleunigen und das Fortpflanzungsverhalten zu verändern.

Um Gewinn einzubringen, müssen die Aquafarmen große Mengen an Fischen in intensiver Gefangenschaft züchten. Durch diese Überfüllung erleiden die Fische Verletzungen an Maul und Flossen sowie anormalen Stress, was zu Krankheitsausbrüchen führt. Die Aquafarmer pumpen die Fische also voll mit Antibiotika und Chemikalien, um Parasiten, Haut- und Kiemeninfektionen und andere bei Zuchtfischen häufige Krankheiten zu kontrollieren. Eine Chemikalie namens Dichlorvos, die zur Tötung von Meeresläusen eingesetzt wird, ist hochgiftig für alle Lebensformen im Meer und verursacht bei Lachsen häufig Anfälle.

Die Aquakultur berücksichtigt nicht die natürlichen Gewohnheiten und Instinkte der Fische. In freier Natur findet die Lachswanderung vom Süß- ins Salzwasser schrittweise statt, doch auf Aquafarmen verursacht der abrupte Übergang ein solches Trauma, dass bis zu 50 Prozent der Fische sterben. Viele Fische zeigen Anzeichen von Frustration und Stress, etwa ständiges Springen.

Die Zeit der Schlachtung hält neue Traumata bereit. Den Fischen wird oft tage- oder sogar wochenlang vor der Schlachtung das Futter entzogen, um die Kontaminierung des Wassers mit Abfall während des Transports zu reduzieren. Einige Fische werden ohne Betäubung getötet; ihre Kiemenbögen werden durchgeschnitten und man lässt sie voller Krämpfe und anderen Schmerzanzeichen verbluten. Andere werden getötet, indem man einfach das Wasser ablaufen lässt, so dass sie langsam ersticken.

Fische und Schalentiere weisen giftige Chemikalien in Konzentrationen auf, die sage und schreibe das 9-Millionenfache der Giftstoffe betragen, die sich im verschmutzten Wasser befinden, und selbst da gibt es nicht wenige. Natürlich Schaden diese Giftstoffe auch dem Menschen, so das tausende Menschen daran sterben.

>> Sportfischerei <<

 

Stellen Sie sich vor, sie langen nach einem Apfel und Ihre Hand wird plötzlich von einem Metalhaken durchbohrt an dem Sie, mit dem ganzen Gewicht an der einen Hand hängend, aus der Luft in eine Atmosphäre gezogen werden, in der Sie nicht atmen können. Genau dies erleben Fische, die gut ausgebildete Schmerzrezeotoren besitzen, wenn sie für den Sport am Haken zappeln. Und warum? Nur damit sich bestimmte Leute "entspannen", die Natur genießen und erleben können. Achja, das ist nicht zu vergessen, sie müssen ja mit dem dicksten Fisch am Haken Heim kehren und sich in ihrem Ruhm wälzen können.

 

 

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Zugvögel

>> Zugvögel <<

Bei schlechtem Wetter sind die Inseln die einzige Möglichkeit für ungezählte Vögel, auf ihrem langen Flug zwischen Südeuropa und Nordafrika Zuflucht zu suchen. Doch was die Natur einst als sichere Oase gedacht hatte, ist inzwischen zu einer tödlichen Falle geworden. Denn wo einst Schutz und Nahrung auf die Tiere wartete, lauern nun mehr als 20.000 Jäger. Schon auf dem offenen Meer werden die Tiere unter Beschuss genommen. Die dem Gemetzel vor der Küste entkommen, fallen um so sicherer den Jägern und Vogelfängern zum Opfer, die im Hinterland ihr Unwesen treiben. Die Jagdzeit auf Malta dauert von September bis Mai. Gejagt werden darf außerhalb der geschlossenen Ortschaften so gut wie überall. Da klassisches Wild auf den Inseln schon längst ausgerottet ist, konzentriert sich die ganze Schießwut der Jäger auf die Zugvögel. Die Liste der offiziell zur Jagd und zum Fang freigegeben Vögel umfaßt außer zahlreichen Sing-, Wat- und Wasservögeln selbst hochgradig gefährdete Arten wie Bekassine, Wachtel, Zwergschnepfe und Kampfläufer. Die meisten Tiere werden aus purem Spaß am Töten abgeschossen. Große oder besonders farbenprächtige Tiere wie Pirole, Bienenfresser, Flamingos und Rotkehlchen in Bogenfalle.Adler werden ausgestopft und an Sammler verkauft. Daneben blüht ein schwunghafter Handel mit Stubenvögeln. Ungezählte in den Fanganlagen mit Netzen erbeutete Stieglitze, Zeisige und Blaumerlen fristen ein oft nur kurzes Leben in engen Käfigen.

 unbekannt

Die Folgen der Jagd sind für viele europäische Zugvogelarten katastrophal. Selbst in noch intakten Lebensräumen, wie etwa in den ausgedehnten Wald- und Sumpfgebieten Nord- und Osteuropas, verzeichnen über Malta ziehende Arten wie Baumfalken, Weihen und Pirole dramatische Bestandseinbrüche. Bislang haben die maltesischen Jäger wirklich durchgreifende Naturschutzbestimmungen stets erfolgreich verhindern können. Die wenigen örtlichen Naturschützer sind immer wieder massiven Bedrohungen ausgesetzt. Selbst Pflegestationen, in denen angeschossene Tiere aufgepäppelt werden, wurden wiederholt zerstört.

zu Tausenden für die Kochtöpfe weggefangen. Das Fallenaufstellen an den Küsten, wo sich die vom Flug aus Afrika ermatteten Zugvögel auf die Mehlwurm-Köder stürzten, sei dort noch allgemeiner Volkssport, "fast so schlimm wie vor zehn Jahren". Dazu komme die Jagd mit der Schrotflinte, die freilich zur Jagdzeit im Herbst zum Teil legal sei.

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Singvögel

>> Singvögel <<

 

In Oberösterreich ist die jährliche Singvogeljagd noch immer vertreten. Im Herbst werden die kleinen Vögel mit Hilfe von Fallen und Lockvögeln gefangen, in kleine Käfigen oft unter miserabelsten Umständen gehalten um sie (ausgenommen Lockvögel) im Frühjahr wieder in die Freiheit zu entlassen. Oft werden die Vögel, die grausam der Freiheit beraubt worden sind in kleine Käfige gesperrt die vor dem Fenster hängen. Besseren werden in größeren Käfigen oder Volieren (eigentlich das selbe!) gehalten und Wind und Wetter geschützt. Trotzdem bleiben sie immer Ausstellungsstücke. Das alles dient weder wirtschaftlichen noch wissenschaftlichen Interessen. Der Grund für diese "Tradition" ist die Anerkennung die der Jäger bekommt.
Die Tiere werden von 15. September bis 30. November mit Netzkloben oder Bodennetzen (oder auf ungesetzliche Weise mit Schlagkloben oder Kastenfallen..) gefangen und sollen bis 10. April wieder freigelassen werden (was nicht immer geschieht). 439 Fänger dürfen vom Staat her die 550 Vögel fangen. Viele Vögel erleiden schwere Verletzungen durch die Fallen. Da sie dann als Ausstellungsstücke nicht mehr verwendbar sind, werden sie vom Vogelfänger getötet, meist zertreten.
Die Wildvögel kommen durch diese Behandlung auf verschiedene Weise zu grobem Schaden:

 

durch den Fang in Netzen und Fallen verletzen die Tiere sich häufig an Kopf und Flügeln und erleiden einen schweren Schock,

durch das Einsperren in die Käfige und die jahrmarktähnlichen Ausstellungen erleiden die scheuen Wildtiere ebenfalls schwerste Schock-, Angst-, und Panikzustände,

wenn sie nach der monatelangen Qual endlich wieder frei gelassen werden, haben sie ihre Fähigkeit zur natürlichen Nahrungssuche verlernt und sterben meist wenige Tage später.

 

Was nützt es dem Vogel dass das Futter aus SEINEM Wald kommt, dass er mit SEINEN Freunden in einem kleinen Käfig wartet wenn da draußen die FREIHEIT ruft?

 

 © www.vgt.at


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>> Hainetze <<

Die Menschen haben Angst vor dem König der Mere: dem Hai. Diese hat sich seit dem Film "Der weiße Hai" noch gesteigert. Den weißen Hai gibt es sogut wie in jedem Meer, deshalb sind die meisten Badestrände von Netzen gesichert. Diese sollen die "gefährlichen" Haiarten von den Gästen schützen. Doch die Netze unterscheiden nicht zwischen "gefährlichen" Haien und freundlichen Haien, Schildkröten, Delphine ja sogar Menschen.

 sasha kellerson

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